Wandern 2.0 mit modernen Navigationsgeräten

Verfasst von Redaktion on 27. Oktober 2016 in Wandern, Wandertipps - 1 Kommentar
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Wandern ist eine der beliebtesten Outdoorsportarten im Sommer und im Winter. Damit Wanderer die Orientierung nicht verlieren, bieten sich die neuen Apps und Navigationsgeräte mit GPS an. Sie ersetzen die schwierige Suche mit Kompass und Karte. Der Verwender bedient sie kinderleicht.

Wandern mit Kompass und Karte

Eine bewährte Methode, um Wanderwege zu finden, ist, Kompass und Wanderkarte zu nutzen. Vor allem ungeübte Nutzer kommen jedoch schwerlich mit dem Lesen der Karte und der Orientierung durch die Kompassnadel zurecht. Ein modernes Navigationsgerät gibt Wanderern jederzeit Auskunft über ihren derzeitigen Standort und dies bis zu zehn Meter genau. Mit einem Kompass bestimmen Nutzer die Richtung. Das Navi zeigt Verwendern zusätzlich die Entfernung an.

Viele GPS-Geräte nutzen Wanderer in Kombination mit einer Streckenkarte. Die modernen Geräte besitzen eine Funktion, mit welcher der Verwender digitale Wanderkarten einsieht. Den Wanderverlauf betrachtet er übersichtlich auf dem Display des Gerätes.

Die Trackingfunktion speichert zurückgelegte Wege

Die modernen GPS-Geräte besitzen eine Trackingfunktion. Gibt der Nutzer seine Startkoordinaten ein, verfolgt das Navi seinen zurückgelegten Weg. Verläuft sich der Wanderer, verfolgt er seine Route damit zurück zum Startpunkt. Die einzelnen Tracks verbindet das Gerät zu einer Route, diese laden Nutzer anschließend im Internet herunter und empfehlen diese anderen Wanderlustigen. Ebenso bieten die Modelle die Möglichkeit, interessante Stellen zu speichern. Dadurch speichern Nutzer die GPS-Daten von außergewöhnlichen Plätzen oder geheimen Pilzsammelstellen.

Wander Navi Vergleich 2016

Einen Überblick über die gängigsten GPS-Modelle erhalten Interessierte im Wander Navi Vergleich. Die Seite www.Sport-und-Abenteuer.de testete die beliebtesten Outdoor-Navigationsgeräte. Interessierte erfahren auf der Seite, was moderne Navis leisten. Der Test umfasst die sechs aktuellsten GPS-Geräte der Marken Garmin, Teasi und Falk. Getestet wurde auf Robustheit, Akkulaufzeit, Anwenderfreundlichkeit und Funktionsumfang. Zum Testsieger von Garmin bietet die Redaktion ein Nutzungsvideo, das alle wichtigen Funktionen und Einstellungen des Gerätes vorstellt.

Modere Schatzsuche dank Geocaching

Geocaching ist eine Art der modernen Schatzsuche. Dabei verstecken Wanderer kleine Schätze, wie eine Kiste oder einen Gegenstand, im Wald für andere Schatzsucher und speichern die GPS-Koordinaten des Standorts. Diese finden Interessierte bei Wanderaktionen oder auf den einschlägigen Seiten im Internet. Findet der Sucher den Schatz, entnimmt er etwas, trägt sich in eine Liste ein und verbirgt an dieser Stelle einen neuen Gegenstand. Optional handelt es sich um eine ganze Cachetour, ähnlich einer Schnitzeljagd, bei der Sucher mehrere Schätze finden. Mit diesen Touren finden auch kleine Wanderer schnell Gefallen an der Natur und dem Outdoorsport.

Apps für Smartphone

Eine Alternative zum GPS-Navigationsgerät bieten Apps für das Smartphone. Diese enthalten Geländekarten, Tourvorschläge und Wegeaufzeichnungen. Connect testete sechs von ihnen für Android und iPhone. Die verschiedenen Applikationen enthielten Kompass-Tools, Karten-Apps, GPS-Navigation, Wandertipps und umfangreiche Reiseführer. Getestet wurde auf Systembasis, Handhabung und Funktionsumfang. Im Gegensatz zu Navis bieten Smartphones eine geringere Akkulaufzeit bei durchgängiger Nutzung der Apps. Ebenso eignen sie sich nicht für regnerische Tage und überleben selten einen Sturz unbeschadet. Apps für Smartphone bieten sich vornehmlich für kurze Touren an sonnigen Tagen an.

Wandernavis bieten mehr Vorteile als Apps

Generell stecken die praktischen GPS-Geräte Stürze und versehentliche Tauchgänge besser weg als das Smartphone. Sie sind robuster und trotzen widrigen Witterungsbedingungen. Ihr wichtigster Vorteil liegt in der längeren Akkulaufzeit, die bis zu einem Tag ausreicht. Ebenso haben Nutzer besseren Empfang, wodurch diese deren Position einwandfrei orten. Navis besitzen hochwertigere Antennen und erreichen damit den nahen gelegenen Satelliten. In der Regel sind die Geräte schwerer als das Smartphone. Sie bieten für Wanderer jedoch mehr Funktionsreichtum, Robustheit und Durchhaltevermögen.

Wichtige Features für den Navikauf

Interessierte beachten bei der Anschaffung vor allem die Qualität des Displays. Eine helle Beleuchtung oder transflektive Bildschirme eignen sich für sonnige Tage, um es fehlerfrei abzulesen. Optimal sind solche mit einer Bildschirmdiagonale von drei Zoll. Sie sind gut lesbar. Praktisch zum Wandern sind Modelle mit Karabinern zum Einhaken am Rucksack. Ein eingebauter Magnetkompass eignet sich für langsame Wanderer, da er die Richtung genauer anzeigt. Integrierte Höhenmesser messen die Höhe per Druckdose.

Am wichtigsten sind die Karten. Die der Einsteigermodelle sind oftmals wenig detailreich. Interessierte achten auf flächendeckende Karten oder die Erweiterung per Micro-SD-Karte. Ebenso empfehlenswert sind Modelle mit Topo-Maps. Die Akkuleistung der einzelnen Geräte ist wichtig für Tageswanderungen. Optional führen Nutzer Ersatzbatterien mit sich, um Ausfälle zu vermeiden.

Ein Kommentar on "Wandern 2.0 mit modernen Navigationsgeräten"

  1. Simon 18. Januar 2017 um 22:10 · Antworten

    Geocaching ist auch eine ganz hervorragende Methode um den Kindern wieder die Nähe zur Natur zu vermitteln. Wobei es schon seltsam ist, dass man danach ein Bewegungsbild der zurückgelegten Distanz hat.

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