Kletternde Gewinne: Die Aktien der Sportausrüster

Verfasst von Redaktion on 16. März 2017 in Wanderausrüstung - Keine Kommentare
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Sportaktien sind eine sichere Bank, sollte man meinen, denn schließlich finden irgendwo auf dieser Welt immer irgendwelche sportliche Events statt. Aber das ist leider nicht so, denn die Aktien der großen Sportausrüster schwanken stark und es gehört schon eine gewisse Erfahrung dazu, wenn man als Anleger mit diesen Aktien handeln möchte. Wer vielleicht schon einmal mit CFDs über CMC Markets gehandelt hat, der weiß, wie stark ein Finanzprodukt schwanken kann. Das gilt auch für die Aktien der bekannten Sportausrüster, also vorher genau informieren und erst dann kaufen.

Keine Renditen bei großen Veranstaltungen

Eine Fußballweltmeisterschaft, eine Handballeuropameisterschaft oder eine Olympiade – es gibt viele sportliche Großveranstaltungen, bei denen nicht nur der Sport, sondern auch die Ausrüster der Sportler eine wichtige Rolle spielen. So hat zum Beispiel Nike bei der letzten Fußballweltmeisterschaft zehn nationale Teams mit Kleidung und Schuhen ausgestattet, Adidas hat neun Mannschaften gesponsert und Puma war für acht Teams der Ausrüster. Die Ausrüster standen also ebenso im Mittelpunkt wie die Fußballer, trotzdem konnte keiner der großen Ausrüster an der Börse eine gute Bilanz vorweisen. In den sechs Monaten nach der WM verlor die Aktie von Adidas ganze 13 %, Puma ging es mit 12,5 % nicht viel besser, nur Nike konnte mit einem Verlust von nur drei Prozent noch einigermaßen überzeugen.

Hohe Marketingkosten

Warum können die Aktien der großen Sportausrüster auch bei internationalen Wettkämpfen nicht beeindrucken? Der Grund ist einfach, denn selbst wenn die Umsätze steigen, die Kosten für das Marketing sind enorm hoch. Die Unsummen, die alleine für die Werbung im Vorfeld der großen Events ausgegeben werden, sehen viele Investoren als ein „Milliardengrab“, denn besonders bei Welt- und Europameisterschaften in so populären Sportarten wie Fußball, Handball oder Eishockey sind die Werbemaßnahmen gigantisch. Das bekommen auch die Anleger zu spüren, denn sie können am Ende nicht so laut jubeln wie die Mannschaft, die gewonnen hat.

Auch Nike hat zu kämpfen

Bislang stand Nike bei den Anlegern immer hoch im Kurs, denn der amerikanische Konzern galt lange Zeit als das Flaggschiff unter den börsennotierten Sportausrüstern. Obwohl es immer wieder Rückschläge gibt, unter dem Strich kann sich die Erfolgsgeschichte von Nike sehen lassen. Was dem Konzern jedoch nach wie vor sehr zu schaffen macht, das ist der Verfall der Währung in vielen Schwellenländern wie Indien oder Brasilien. Lange Zeit lief es für Nike sehr gut, aber dann wurde eine Art Sättigungsgrenze erreicht, zudem fehlt es immer mehr an neuen Innovationen und leider auch an Trendsportarten, mit denen nicht nur Nike, sondern auch die anderen beiden großen Ausrüster Adidas und Puma gutes Geld verdienen können.

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