Die besten Kameras für Einsteiger

Verfasst von Redaktion on 8. Januar 2018 in Sonstiges - Keine Kommentare
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Glasklare Seen, Bergflanken, die in der Sonne glitzern, tiefgrüne Wälder und blühende Almwiesen sind ein Teil der österreichischen Natur. Der Wanderer genießt sie bei seinen Touren mit allen Sinnen und zehrt lange an seinen Erlebnissen. Die Düfte, die er einfängt, sind nicht von Dauer, doch das Schöne der Natur lässt sich im Bild festhalten. Was es braucht, ist eine Kamera, mit der auch Einsteiger gut zurechtkommen.

Welche Kamera soll es sein – eine digitale Spiegelreflexkamera oder eine spiegellose Systemkamera?

Entschieden Sie sich, die einzigartige Natur auf Ihren Wanderungen im Bild festzuhalten, kommen für Sie als Einsteiger zwei Arten von Kameras in die nähere Wahl:

  • die digitale Spiegelreflexkamera (DSLR) und
  • die spiegellose Systemkamera.

Die Systemkamera ähnelt der Spiegelreflexkamera. Gemein ist ihnen das auswechselbare Objektiv. Zuverlässiger und schneller arbeitet der Autofokus der DSLR. Diese besitzt einen optischen Sucher, der es Ihnen ermöglicht, die Farben natürlich wiederzugeben. Eine Systemkamera hat dagegen einen elektronischen oder keinen Sucher. Sie wartet mit mehreren Programmmodi auf. Sie wählen beispielsweise zwischen “Aufnahmen bei Nacht, Sport- oder Porträtaufnahmen. Wer es kreativ mag, entscheidet sich für eine DSLR und nutzt die Vielzahl der manuellen Möglichkeiten, die Kamera einzustellen.

Sind Sie unterwegs, um bei Ihren Wanderungen Videos aufzunehmen, nutzen Sie besser eine Systemkamera, denn bei einer Spiegelreflexkamera müssten Sie erst den Spiegel hochklappen. Dadurch käme es im Gegensatz zur Systemkamera zu langsameren Bildfolgen. Freunde von Spiegelreflexkameras decken sich gerne mit einer Vielzahl an Zubehör ein. Dieses bei Wanderungen durch die Natur Österreichs mitzunehmen, übersteigt in der Regel die Kapazitäten. Hier sind Sie mit einer Systemkamera besser beraten, auch, da sie aufgrund der fehlenden Spiegel sowie der geringeren Größe der Sensoren leichter und kompakter ausfallen. Gerade das Gewicht ist für Wanderer von Bedeutung, da Sie diese ausdauernder in der Hand halten als eine Spiegelreflexkamera. Bezüglich der Wetterfestigkeit der Kameras liegen sie gleich. Weder Schnee noch Regen können ihnen beim Fotografieren etwas anhaben. Stürze in einen Bach oder See würden die beiden Kameratypen jedoch zerstören, denn wasserdicht sind beide nicht. Ein Nachteil der spiegellosen Systemkamera ist deren Akkulaufzeit, die geringer als bei einer Spiegelreflexkamera ausfällt.

Kaufrelevante Dinge für Einsteigermodelle

Entschieden Sie sich für den Kauf eines Einsteigermodells, ist es wichtig zu wissen, dass es bei Kameras für Einsteiger nicht auf den höchsten Wert an Megapixeln ankommt. Ist der Sensor klein, benötigen sie nicht mehr als 16 bis 20 Megapixel. Mehr davon wirken sich nicht zwingend auf die Qualität Ihrer Bilder aus. Für Anfänger des Fotografierens reicht ein “APS-C”-Sensor aus. Dieser ist günstiger als ein Vollformat-Sensor und ist in den meisten Einsteiger-Kameras integriert.

Digitale Spiegelreflexkameras für Beginner erhalten Sie für weniger als 600 Euro. Für eine Canon EOS 700D bezahlen Sie 580 Euro, eine Nikon D3400 kostet um die 420 Euro. Ein günstiges Einsteigermodell ist die Canon EOS 1300D. Bei den TIPA-AWARDS 2017 schnitt als beste digitale Spiegelreflexkamera die Nikon D5600 ab. Bei den Einsteiger-Systemkameras gewann die FUJIFILM X-T20.

Fazit für den Kauf einer Einsteiger-Kamera

Welche Kamera Sie wählen, hängt von Ihren persönlichen Bedürfnissen und nicht einzig von der Wahl der Marke ab. Entscheiden Sie, ob das ausgesuchte Modell gut in der Hand liegt. Bevorzugen Sie eine robuste Kamera aus Magnesium? Benötigen Sie eine leichte Kamera für Ihre Wandertouren, bietet sich das leichtere Kunststoff als Material an.

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