Trainingseffekte beim Wandern

Verfasst von Thomas on 22. Oktober 2011 in Wandertipps - 1 Kommentar
Der Trainingseffekt bei regelmässigem Wandern sollte nicht unterschätzt werden

Schon nach kurzer Zeit machen sich die positiven Trainingseffekte, die beim Wandern erzielt werden können, bemerkbar. Neben seiner Effizienz besticht dieser Sport auch durch seine niedrigen Kosten. Zwar sollte man natürlich in ein gutes Schuhwerk investieren, doch ansonsten benötigt man nicht viel mehr als seine beiden Beine und vielleicht ein paar Freunde, die einen Wanderausflug noch geselliger machen.

Positive Trainingseffekte beim Wandern erzielen

Natürlich ist der Aufenthalt in freier Natur, bei dem man die sanften Strahlen der Sonne auf der Haut spürt und sich an dem Anblick unberührter und idyllischer Natur ergötzt ein Urlaub für die gestresste Seele. Doch auch körperlich wird man schon bald erfreuliche Fortschritte feststellen können, welche sich nicht nur in einem reduzierten Körpergewicht und gekräftigten Po- und Beinmuskeln niederschlagen, sondern noch tiefgreifendere Veränderungen mit sich bringen.

Bereits ab 15 zurückgelegten Kilometern in der Woche stellt Wandern ein hervorragendes Herz-Kreislauf-Training dar. Das Herz ist genauso ein Muskel wie jeder andere im Körper und kann durch regelmäßige Bewegung trainiert werden. Dabei wird Gewebe aufgebaut und gekräftigt, was zu einer Erhöhung des Schlagvolumens und der Pumpleistung führt. Das bedeutet eine effektivere Arbeit des Organismus und raschere Erholung nach Belastungen.

Übrigens: Wandern ist für die Damenwelt ein guter Schutz vor Osteoporose – der Krankheit, unter der 30% aller Frauen nach dem Eintritt in die Wechseljahre leiden und die zu einer hohen Anfälligkeit für Knochenbrüche führt.

Wichtig vor langen Touren: sorgfältige Trainingspläne erstellen

Wer sich dem Wandersport längerfristig widmen und auch mal ausgedehnte Trekkingtouren erleben möchte, sollte seinen Körper sorgfältig auf dieses Abenteuer vorbereiten, denn nur Kondition und Ausdauer – vor allem in der Beinmuskulatur – bringen den Wanderer am Ende ins Ziel. Bevor man sich kopflos in wilde Trainingseinheiten stürzt, sollte man jedoch Fachleute auf diesem Gebiet – wie erfahrene Trainer oder Sportmediziner – aufsuchen und zusammen mit ihnen das persönliche Leistungslevel ermitteln.

Aufgrund der erfassten Werte entwickelt man dann einen auf die persönlichen Bedürfnisse zurechtgeschnittenen Trainingsplan, der im Wesentlichen die regelmäßige Wiederholung von Ausdauer- und Krafttraining beinhaltet. Dabei ist stets darauf zu achten, dem Körper einen gesunden Wechsel zwischen Belastung und Erholung zu ermöglichen, um die negativen Folgen von starken Grenzbelastungen zu vermeiden. Als Faustregel gilt, dass man sich beim Training zu jedem Zeitpunkt noch gut mit anderen Menschen unterhalten können muss.

Sollten allerdings folgende Symptome auftreten, ist es angeraten, schnellstens das Training zu beenden und eine Ruhepause einzulegen:

  • Kopfschmerzen
  • Taumeln
  • Flache und unregelmäßige Atmung
  • Stechen in der Brust
  • Erbrechen

Um die Muskeln und Gelenke zu schonen, sollten vor jeder Einheit 5 – 10 Minuten für Aufwärmübungen eingeplant werden.

Beginnt man mindestens 3 Monate vor einer langen Wanderung mit diesem Trainingsplan, maximiert man seine Aussichten auf ein erfolgreiches und gesundes Abenteuer.

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