Gesundheit beim Wandern

Verfasst von Thomas on 13. März 2013 in Wandertipps - Keine Kommentare
Gesundheit beim Wandern

Gesundheit beim Wandern ist nicht nur für den Moment wichtig, sie kann unter Umständen auch Folgen für den Rest des Lebens haben. Die Rede ist nicht von kleinen Verletzungen, die wieder komplett ausheilen, sondern von Verletzungen und anderen Gefahren, die den Wanderer treffen können. Sehr häufig sind Menschen im Urlaub ohne die richtige Ausrüstung unterwegs. Sicher braucht zum Wandern über eine flache Strecke niemand ein paar stabile Wanderstiefel, aber festes Schuhwerk ist das Wenigste, was wichtig ist. Eine bequeme und wetterfeste Bekleidung ist für jeden Aufenthalt im Freien wichtig, unabhängig von den Wetterlagen. Damit man eine Regenjacke und den entsprechenden Proviant mitnehmen kann, ist ein Rucksack unerlässlich. Hier passt auch die Wanderkarte, ein Fotoapparat oder sonstige persönliche Kleinteile hinein.

Sicherheit und Bequemlichkeit beim Wandern

Wer viel wandert, weiß im Laufe der Zeit, welche Dinge unterwegs unentbehrlich sind. Dazu gehört natürlich auch ein kleines Erste Hilfe Set, das im Falle von Verletzungen hilfreich ist. So mancher Wanderer hat Blasen an den Füßen, weil die Schuhe noch neu oder zu eng sind. Ein Blasenpflaster aufkleben ist dann eine hilfreiche Maßnahme, ebenso kann ein Verband oder eine Kopfschmerztablette sehr nützlich sein.

Mit einer ordentlichen Ausstattung macht Wandern in jeder Form viel Freude. Leichte Spaziergänge durch Feld und Wald sind erholsam für die Seele, sie sorgen für Erholung und Entspannung. Menschen, die sich gerne ausführlich und ausgiebig sportlich betätigen, wandern gerne über lange Strecken und benötigen deshalb zum Beispiel eine solche Ausrüstung:

  • Wanderschuhen für das entsprechende Gelände,
  • Wanderkleidung,
  • einem Wanderstock oder Walking Stöcken

Je nachdem, in welchem Gebiet man unterwegs ist, sind Zecken eine weitere mögliche Gefahr für den Wanderer. In Österreich sind die typischen Gebiete in verschiedene Gefahrenzonen eingeteilt worden. Als sogenanntes Hochrisikogebiet gilt der Bereich an der Donau von Passau über Linz, in der Wachau, in Teilen des Burgenlandes, Kärnten, Steiermark, Wien sowie an der ungarischen und slowenischen Grenze. Ein Zeckenschnelltest kann dazu beitragen, rechtzeitig die geeigneten Maßnahmen einzuleiten, wenn man von einer solchen gebissen wurde.

Durch Zecken die Gesundheit beim Wandern riskieren

Nicht jeder Zeckenbiss kann eine Borreliose übertragen, aber in den entsprechend markierten Gebieten sind auffällig viele Zecken der Übertragungsweg für die Bakterien. Wurde man beim Wandern von einer Zecke gebissen, muss sie umgehend entfernt werden. Beim Aufenthalt in einem solchen Gebiet sollte man einen Zeckenschnelltest mitführen, dieser ermittelt in kurzer Zeit, ob die Zecke mit Borrelioseerregern behaftet war. Dann kann sofort eine Behandlung mit Antibiotika durch einen Arzt veranlasst werden und niemand muss dann erst abwarten und beobachten, ob sich verdächtige Symptome zeigen. Übrigens: Eine Zeckenimpfung schützt nicht vor Borreliose. Daher sollte man Zecken, nachdem man sie entfernt hat, nicht einfach achtlos wegwerfen, sondern diese auf Borreliose untersuchen. In nur rund 10 Minuten lässt sich mit einer rund 95%-igen Wahrscheinlichkeit herausfinden ob ein Ansteckungsrisiko besteht oder nicht. Ein Zeckenschnelltest ist also auch ein Art “Borreliose-Frühwarnsystem”.

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