Geocaching als Wandererlebnis

Verfasst von Thomas on 12. Juni 2013 in Wandertipps - Keine Kommentare
Geocaching als Wandererlebnis

Geocaching ist beliebt wie nie, als Wandererlebnis, Freizeitaktivität mit Freunden oder um einfach ein wenig Gegend und Natur besser kennenzulernen. Um allerdings loslegen zu können, muss mann sich erst einmal ein GPS-Gerät zulegen und auf einer Geocaching-Datenbank registrieren. Auf dieser Datenbank kann man dann nach Postleitzahl oder auch per Karte einen Cache, nichts anderes als das Ziel bei einer großen Schnitzeljagd, finden und auswählen. In der Regel steht auch immer dabei, wie lange man ungefähr für den gewünschten Cache einplanen muss. Nachdem man sich einen Cache ausgesucht hat, überträgt man die GPS-Daten, wo er genau zu finden ist, in das GPS-Gerät und eine besondere und spannende Wanderung kann beginnen.

Bevor man sich auf den Weg macht, sollte man sich jedoch überlegen, was unterwegs alles nützlich sein kann, um sein Ziel und damit den “Schatz” zu erreichen. Angefangen bei Ersatzbatterien für das GPS-Gerät, über eventuelle wasserfeste Outdoorkleidung bis hin zu einer zusätzlichen Karte sollte alles dabei sein. Am besten ist es, mit Freunden zu wandern, denn so kann man sich Gegenstände und eventuellen Proviant aufteilen und gemeinsam tüfteln. Macht man sich allerdings alleine auf die Suche, sollte man auf jeden Fall jemandem erzählen, wo man hingehen möchte. Nur für den Fall, dass man sich dann doch verläuft trotz aller Hilfsmittel. Denn manche Suchen führen einen an wirklich abgelegene Orte. Auch ein Handy sollte beim Geocachen im Gepäck sein.

Hat man dann alles überprüft und dabei, kann es losgehen. Mithilfe des GPS-Gerätes findet man dann auch den Weg zu dem Geocache-Startpunkt. Allerdings sollte man daran denken den Punkt, von dem aus man startet, als Wegepunkt zu markieren. So hat man es später leichter, wieder zurückzufinden. Hat man dann den Startpunkt gefunden, beginnt die eigentliche Suche nach dem Cache, der meist in einem Behälter verwahrt wird. Das Spannende beid er Suche ist, dass man nie genau weiß, welche Hindernisse man überwinden muss: es kann durchaus sein, dass man einen Weg erst finden und bahnen muss oder einem ein Fluss in die Quere kommt. Wichtige Hinweise für den Geocache stehen in der Cachebeschreibung.

Sobald man dann den gesuchten Behälter gefunden hat, trägt man sich in das beiliegende Logbuch ein und versteckt den Behälter wieder so, wie man ihn vorgefunden hat. Manchmal befinden sich auch kleine Gegenstände im Behälter. Sollte man diese herausnehmen, so muss man im Gegenzug wieder einen Gegenstand hineinlegen, der mindestens gleich- oder höherwertig ist- jedoch keine Lebensmittel oder andere verderbliche Sachen. Denn man weiß ja nie, wann sich der Nächste auf die Suche begibt. Natürlich kann es auch einmal passieren, dass man den Behälter nicht findet. Damit kann man sich dann aber auch abfinden und einfach nur wandernd die Umgebung geniessen.

Sobald man wieder zuhause angekommen ist, trägt man seinen Fund auch auf der Plattform ein. Hier kann man seine Erfahrungen zu diesem Cache erzählen, oder auch Fotos von besonders schönen Orten, die man bei seiner Wanderung gesehen hat, hochladen.

Noch etwas ist abschließend natürlich nicht ganz unwichtig: beim Geocachen wie beim Wandern bitte auch auf immer auf die Umwelt achten. Sie birgt ja bekanntlich noch die schönsten Schätze.

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